Gemüse ist nicht nur gesund, sondern auch schmackhaft
Kennen Sie unsere Rezepte der Woche? Speisen Sie öfter in einem unserer Restaurants mit eigener Küche? Dann ist Ihnen sicher schon aufgefallen, dass Küchenchef Straub auch immer wieder Gemüse als Beilage oder sogar Mittelpunkt seiner Gerichte verwendet. Dieses ist nämlich nicht nur der Gesundheit zuträglich, sondern schmeckt auch noch ausgezeichnet.
Besonders die Blattgemüsesorten sind diesbezüglich der Renner schlechthin. Sie gehören zu den Gemüsearten, bei denen hauptsächlich die Blätter zum Verzehr geeignet sind. Zum Blattgemüse zählen in erster Linie Blatt- und Wildsalate, Mangold, Spinat, Lauch oder das Kohlgemüse. Die Zubereitung und Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielseitig, warum es auch fast überall gerne gegessen wird. Darüber hinaus ist es arm an Kalorien und gehört zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung einfach dazu.
Blattgemüsesorten haben nämlich enorme gesundheitliche Vorteile. Sie sind besonders reich an Vitamin C und A, an Mineralien wie Magnesium, Kalium oder Natrium sowie den wichtigen Spurenelementen wie Eisen und Zink. Blattgemüse enthält viele Ballaststoffe, Chlorophyll, Aminosäuren, sowie die sehr wichtige Folsäure. Obendrein finden sich Scharf- und Bitterstoffe im Blattgemüse, die die Verdauung bzw. den Appetit anregen und noch dazu eine bakterienabtötende Wirkung haben können. Die Vielfalt des Blattgemüses garantiert auch, dass Sie es das ganze Jahr über frisch kaufen können. Immer beliebter werden die so genannten Kochblattgemüse. Spinat, Chinakohl oder Mangold werden mittlerweile auch in europäischen Küchen regelmäßig eingesetzt.
Zu den gesündesten Nahrungsmitteln zählt im Übrigen immer noch der Spinat, obwohl sein Eisengehalt lange Zeit überschätzt wurde. Neben Eisen enthält er aber auch noch Kalium, Magnesium, Natrium, Folsäure, Eiweiß, Vitamin E und C. Spinat schützt und erneuert die Zellen, regt die Verdauung an und wirkt sich positiv auf die Blutfarbstoffbildung aus. Achten Sie aber beim Spinat immer auf eine möglichst frische Zubereitung, weil er bei längerer Aufbewahrung seine wertvollen Inhaltsstoffe relativ bald verliert.
Blattgemüse müssen Sie allerdings stets gut säubern. Die äußeren Blätter enthalten nämlich oft einige Umweltschadstoffe und schädliche Nitrate. Besonders wichtig ist dies bei jenen Sorten, die ungekocht verzehrt werden, wie den Salaten. Damit die wertvollen Inhaltsstoffe aber auch erhalten bleiben, ist es wichtig das Blattgemüse nie zu stark zu erhitzen. Die beste Art der Zubereitung ist das Dämpfen, bei dem Inhaltsstoffe, Geschmacksstoffe, Mineralien und Vitamine größtenteils erhalten bleiben. Sollten also bei einem unserer nächsten Rezepte der Woche wieder einmal Blattgemüse dabei sein, wissen Sie jetzt warum!
Dr. Günter Heidinger