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Kennen Sie Porree?

Wenn nicht, dann sollten Sie auf jeden Fall diese Woche in unserer Tauber-Filiale in der Millennium-City vorbei schauen, denn dort können sie unser Rezept der Woche von Küchenchef Straub ausprobieren. Zum Putengeschnetzelten servieren wir Ihnen dieses Mal den wohlschmeckenden Porree. Sie werden überrascht sein, von diesem wunderbaren, grazilen, grünen Liliengewächs. Hervorstechend ist es im Übrigen vorwiegend wegen seiner reinigenden Wirkung. Gerade so wie die Zwiebel und der Knoblauch fördert Porree die Verdauung, unterstützt die Galle sowie die wichtigen Nieren bei ihren Funktionen.

 

Nicht ohne Grund hat Herr Straub dieses besondere Gemüse ausgewählt. Sieht man sich seine besonderen Eigenschaften an, könnte man Porree als wahren Energiespender bezeichnen. Porree enthält neben seinem hohen gesundheitlichen Wert, aufgrund des enormen Vitamin- und Mineralstoffgehalts, der im Übrigen einen erheblichen Teil des menschlichen Tagesbedarfes decken kann, darüber hinaus auch nur sehr wenige Kalorien. In 100 Gramm sind höchstens 30 davon enthalten.

 

Sie sind noch immer nicht überredet, unser Gericht der Woche zu versuchen? Dann bedenken Sie, dass Porree als natürliches Antibiotikum gilt und sogar Infektionen entgegenwirkt. Im Porree sind darüber hinaus aber auch noch ätherische Öle sowie wertvolle Minerale wie z.B. Kalium, Calcium, Beta-Carotin, Folsäure, Phosphor, Eisen und Magnesium enthalten, ebenso wie eine Reihe von Vitaminen und bioaktive Substanzen. Diese sind entgiftend und nebenbei krebshemmend. Selbst das Cholesterin kann der Konsum von Porree senken.

 

Sie erkennen ihn übrigens sofort an seinem charakteristischen Geschmack und Geruch. Dass es sich um richtigen Porree handelt, bemerken Sie sogleich an dem festen, weißen Ansatz und dem dunklen Grün seiner Blätter. Während der Sommerzeit schmeckt er allerdings etwas weniger intensiv als im Winter, die Blätter sind heller, der Ansatz länger, die Struktur geschmeidiger.

 

Wenn Sie Porree selbst für ein Gericht verwenden wollen, haben Sie genug Möglichkeiten. Er ist einfach zu verarbeiten und schnell tischfertig. Man kann ihn z.B. mit Obers und Rahm zusammenstellen. Milchprodukte dämpfen nämlich seine Schärfe um einiges und steigern dafür im Gegenzug das Aroma. Sie können ihn zu Geflügel, Rind- und Schweinefleisch, Fisch oder Schinken, genauso wie für Salate verwenden. Für einen ersten Versuch, haben Sie überdies die Möglichkeit unser Rezept der Woche nach zu kochen.

 

Dr. Günter Heidinger

 

 

 

 

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