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Frische Frühlingssalate

Ohne Salat als Beilage ist kaum ein Menü vollständig und wer Wert auf gesunde und kalorienarme Kost legt, hat sogar die Möglichkeit, Salat zur Hauptspeise zu machen. Gemüse und Salate haben immer Saison! Jetzt indessen beginnt mit der Frühlingszeit die Hochsaison jener Salate, die den gesamten Körper so richtig in Schwung bringen können. Aus diesem Grund trachten auch wir in unseren Restaurants danach, unseren Kunden frische knackige Salate in möglichst vielfältigen und schmackhaften Varianten zu servieren.

 

Frische bzw. gut gelagerte Salate enthalten in der Regel eine beträchtliche Menge an Vitaminen sowie vielen anderen wichtigen Nährstoffen und sind obendrein aber auch zu beinahe jedem Gericht als Beilage geeignet. Küchenchef Straub hat zu diesem Zweck nachfolgend ein paar Tipps für die Zubereitung Ihres persönlichen Lieblingssalates zusammengestellt. Selbst-verständlich beachten alle Tauber-Restaurants diese Ratschläge und wählen ihre Salatgerichte auch nach Herrn Straubs durchdachten Kriterien aus.

  

Salatkenner haben das ganze Jahr über hinlängliche Gelegenheit, für Mannigfaltigkeit und Abwechslung zu sorgen. Für den Kopfsalat z.B. beginnt die ideale Zeit Anfang Mai. Ab diesem Monat schmeckt er nämlich ausgesucht herzhaft. Sein Geschmack erinnert übrigens an den von Nüssen, weil die festen Blätter mit den darin enthaltenen üppigen Aromen nachhaltig zusammenwirken. Des Weiteren ist der im Frühling besonders knackige Eisbergsalat die bestmögliche Basis für fast alle anderen Salate. Ihn kann man beispielsweise zusammen mit Gurken, Tomaten oder Radieschen vervollkommnen, ebenso gut aber auch sämtliche Käse- und Wurstsorten dazugeben. Geben Sie allerdings darauf acht, dass Sie die äußeren, häufig welken Blätter nicht verwenden.

  

Ähnliches gilt für den beliebten Römersalat, der sich genauso mit fast allen möglichen anderen Zutaten vermengen lässt und dazu relativ lange saftig und frisch schmeckt. Deshalb ist er auch der ideale Partysalat. Aus dem südlichen Italien kommt der rot-knackige Radicchio-Salat. Zu seiner Familie gehören z.B. auch Endivie und Chicorée. Alle diese Salate verfügen über einen fein-herben Geschmack, der von Kennern besonders geschätzt wird. Diese enorme Auswahl an Blattsalaten macht eine große Bandbreite an Variationen möglich.

  

Die Feldsalate wie Ruccola und ein Teil der krausen Blattsalate können allerdings schnell welk werden, wenn sie nicht kühl gelagert werden. Aus diesem Grund ist es am sinnvollsten, sie frisch herzurichten. Beständiger sind der Eisbergsalat, die Endivie, Radicchio oder der Römersalat. Entscheidend ist, dass diese Salatsorten vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden, da sich fast immer Sand und Erde zwischen den Blättern befinden. Um das Dressing nicht zu verwässern, müssen sie aber vor dem Anrichten komplett trocken sein. Ansonsten bleibt es kaum an den Salatblättern kleben.

  

Entscheidende Fehler in der Zubereitung können Sie allerdings kaum machen, einige Geräte können Ihnen die Arbeit aber schon um Einiges vereinfachen. Wenn Sie auf den Salatgeschmack gekommen sind und öfter selbst welche zubereiten möchten, schaffen Sie sich eine Salatschleuder oder einen so genannten Dressing-Shaker mit einer Skala an, die das Vermischen unterstützt. Um bei Ihrem Salatgenuss unnötige Ärgernisse zu vermeiden, sollten Sie sich auch ein professionelles Salatbesteck zulegen. So gehen Sie sicher, dass beim Herrichten und Verspeisen garantiert kein Blatt daneben geht.

 

Dr. Günter Heidinger

 

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